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Arbeitsplätze sichern – Klimaschutz und soziale Fairness verbinden

16. Januar 2025

Arbeitsplätze sichern – Klimaschutz und soziale Fairness verbinden

Oberösterreich als Vorreiter einer nachhaltigen und sozialen Transformation

Oberösterreich steht an einem entscheidenden Wendepunkt. Die Herausforderungen durch die wirtschaftlichen und ökologischen Entwicklungen verlangen mutige und durchdachte Entscheidungen. Als Landtagsabgeordneter setze ich mich für eine zukunftsorientierte Industriepolitik ein, die den Spagat zwischen wirtschaftlicher Stabilität, Arbeitsplatzsicherung und ambitioniertem Klimaschutz erfolgreich meistert.

Industrie stärken, Arbeitsplätze sichern

Die industrielle Rezession hinterlässt Spuren – auch in Oberösterreich. Trotz einer im Bundesvergleich niedrigen Arbeitslosenquote von 4,9 % verzeichnen wir steigende Arbeitslosenzahlen, insbesondere bei Frauen und älteren Arbeitskräften. Gleichzeitig droht die Insolvenz von Schlüsselunternehmen, wie das Beispiel KTM zeigt, massive Folgen für den gesamten Wirtschaftsstandort.

„Steigende Arbeitslosigkeit ist nicht nur eine wirtschaftliche Herausforderung, sondern auch eine persönliche Belastung für die Betroffenen. Unsere Antwort darauf muss entschlossen und vorausschauend sein: Wir benötigen eine starke, nachhaltige Industriepolitik, die Innovation und Fairness verbindet,“ betont Thomas Antlinger.

Klimaneutralität: Herausforderung und Chance

Oberösterreichs Industrie trägt 15 % zu den nationalen CO2-Emissionen bei. Unternehmen wie die voestalpine zeigen mit ambitionierten Projekten, dass Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg vereinbar sind. So wird die Umstellung auf Elektrolichtbogenöfen ab 2027 die CO2-Emissionen um 30 % reduzieren – ein Meilenstein auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2050.

„Die Energiewende ist nicht nur eine ökologische Pflicht, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Grüne Technologien, insbesondere Wasserstoff, müssen als Zukunftsmotor etabliert werden,“ erklärt Antlinger.

 Forderung: Ein Transformations- und Energiewendefonds

Um den Übergang zu erneuerbaren Energien zu beschleunigen, fordere ich – gemeinsam mit der SPÖ Oberösterreich – die Einrichtung eines Transformations- und Energiewendefonds in Höhe von 20 Milliarden Euro. Dieser Fonds soll gezielt in Forschung, Infrastruktur und soziale Absicherung investieren, um den Wandel nachhaltig und gerecht zu gestalten.

Fünf zentrale Handlungsfelder

Damit Oberösterreich die Klimakrise erfolgreich bewältigen kann, müssen wir uns auf fünf Schwerpunkte konzentrieren:

  1. Wasserstoff als Schlüsseltechnologie:
    Investitionen in Produktion, Transport und Speicherung sowie internationale Partnerschaften sind essenziell, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
  2. Bezahlbare Energiekosten:
    Energieintensive Unternehmen benötigen dauerhafte Entlastungen, während erneuerbare Energien ausgebaut werden, um langfristig stabile Preise zu gewährleisten.
  3. Öffentlicher Verkehr ausbauen:
    Ein flächendeckender Ausbau und bessere Taktungen schaffen leistbare und nachhaltige Mobilität für alle.
  4. Förderung von Innovation und Forschung:
    Start-ups, Technologiezentren und Bildungsinitiativen in den Bereichen Digitalisierung und erneuerbare Energien stärken den Standort.
  5. Soziale Gerechtigkeit garantieren:
    Weiterbildungsmöglichkeiten, Arbeitsplatzsicherung und Gleichstellungsaspekte müssen integraler Bestandteil jeder Strategie sein.

Gemeinsam für eine gerechte Zukunft

„Klimaschutz, wirtschaftliche Entwicklung und soziale Fairness dürfen nicht als Gegensätze gesehen werden. Oberösterreich hat die Chance, als Vorreiter einer sozialen Klimawende zu zeigen, wie diese Ziele Hand in Hand gehen können,“ so Thomas Antlinger abschließend.

Es ist unsere Verantwortung, den Menschen Sicherheit und Perspektiven zu geben. Lassen Sie uns gemeinsam die Grundlage für ein starkes, nachhaltiges und gerechtes Oberösterreich schaffen.

Foto: GVV LGF Lukas Russ, Bgm. Klaus Höllerl, JG Landesvorsitzende Kathi Sperz, SPÖ Vorsitzender Andreas Babler, NR-Abg. Evi Holzleitner und LAbg. Thomas Antlinger bei der Klausur der SPÖ Oberösterreich, die unter dem Motto “Arbeitsplätze schützen, Industrie stärken, Klimaschutz vorantreiben” stand.

Foto: Schöngruber

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