Land bei Brückensanierungen im Verzug: Bahnbrücke in Neumarkt und die Innbachbrücke in Wallern/Tr. weisen bereits mittelschwere Schäden auf
Mit einer schriftlichen Anfrage an den FPÖ-Verkehrslandesrat Günther Steinkellner hat die SPÖ den Erhaltungszustand der Brücken im Land erhoben. „Die Beantwortung der Anfrage schafft endlich die notwendige Transparenz über den tatsächlichen Zustand unserer Brückeninfrastruktur. Die Altersstruktur vieler Brücken aus den 50er, 60er und 70er Jahren führt zu einem massiv steigenden Reinvestitionsbedarf in den kommenden Jahren. Die geplanten Investitionen von durchschnittlich 22,3 Millionen Euro jährlich verlangsamen zwar den Verfall, reichen aber bei weitem nicht aus, um diesen zu verhindern“, warnt SPÖ-Landtagsabgeordneter Thomas Antlinger und gibt noch höhere Folgekosten und längere Bauzeiten durch verschleppte Sanierungen zu bedenken. In unserer Region weisen die Bahn- und Aschachbrücke in Neumarkt und die Innbachbrücke in Wallern/Tr. laut Steinkellner bereits mittelschwere Schäden auf und wurde von der Straßenbauabteilung daher mit der Note 3 bewertet.
„Großprojekte wie die Donaubrücke Mauthausen, wo Steinkellner auch 10 Jahre versäumt hat, brauchen nun zusätzliche Mittel, die nicht zulasten der übrigen fälligen Brückensanierung gehen dürfen. Baustellen wie die desolaten Brücken in Neumarkt und in Wallern/Tr. müssen rasch angegangen werden, bevor es auch hier zu Sperren kommt“, betont Antlinger die Notwendigkeit einer entsprechenden Dotierung im Landeshaushalt 2026.
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