SPÖ OÖ für mehr Sicherheit in Schulbussen
SPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Erich Pilsner: „Finanzminister Schelling muss ausreichend Mittel für einen sicheren SchülerInnentransport bereitstellen!“
In der Landtagssitzung vom 6. November 2015 wurde eine Allparteien-Resolution an die Bundesregierung zur Abschaffung der 3:2 Zählregel im Linienbusverkehr beschlossen. Diese Regelung besagt, dass drei Kinder unter 14 Jahren als zwei Personen gezählt werden, sodass dementsprechend mehr Fahrgäste befördert werden können. „Überfüllte Busse bergen ein Sicherheitsrisiko, dem wir unsere Kinder nicht aussetzen dürfen. Die SPÖ ist schon 2009 und 2010 aktiv geworden, daher haben wir den jüngsten Resolutionsentwurf der ÖVP gerne mitunterstützt. Finanzminister Schelling ist nun gefordert, die notwendigen Gelder bereitzustellen, damit ein sicherer SchülerInnentransport überall in Österreich möglich wird“, hält Pilsner fest.
Seit September 2008 ist die 3:2 Regelung für Busse des Gelegenheitsverkehrs bereits abgeschafft. Auch herrscht eine Anschnallpflicht. Es gilt seither das Verhältnis 1:1 zwischen Fahrgast und zugelassenem Platz für alle Altersgruppen. Im Linienverkehr besteht die 3:2 Regelung allerding nach wie vor.
„SchülerInnen sind genauso als eine volle Person zu zählen. Wir brauchen eine rasche Lösung durch die Bundesregierung im Sinne der Sache, noch bevor es zu einem tragischen Vorfall kommt“, appelliert Pilsner.